Schimmelbildung

Meist geht es bei der Beurteilung der Schimmelbildung um die Unterscheidung zwischen mieterseitigem Verschulden durch falsches oder unzureichendes Lüften oder einem Baumangel bestehend aus einem Verstoß gegen den Mindestwärmeschutz gemäß DIN 4108-3. Aber auch Wärmebrücken, mangelhaften Abdichtungen oder erhöhte Baurestfeuchte können Ursachen darstellen. 

Das Lüftungsverhalten des Mieters ist schwer zu beurteilen und lässt sich nur durch Langzeitmessungen mittels Datenloggern nachweisen. 

Die Einhaltung des Mindestwärmeschutzes kann durch Messungen der Oberflächentemperatur oder durch rechnerischen Nachweis erfolgen. 

Sinkt die Oberflächentemperatur unter den Mindestwert von 12,6 Grad Celsius so liegt eine Taupunktunterschreitung vor und es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Kondensat- und Schimmelbildung zu rechnen. Begünstigt wird dies in Außenecken, durch vorstehende Möbel und durch ungeeignete Farben und Tapeten. 

Dieser Baumangel kann durch geeignete Wärmedämmmaßnahmen beseitigt werden. Diese sollten sorgfältig vorbereitet und geplant werden. 

Wärmedurchgang
Verlauf Oberflächentemperatur
Innendämmung

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Von der Handwerkskammer Dresden öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Bautentrocknungsgewerbe

Dipl.-Ing. Klaus-Gunnar Bauch

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