Infrarottrocknung

Bei dieser Trocknungstechnik wird nicht die Luft sondern der Baustoff selbst entfeuchtet - ebenfalls durch Aufheizen. Für Infrarottrocknung spricht die erhebliche Zeiteinsparung. Zugleich werden die meist mit der Feuchte auftretenden Mikroorganismen (Schimmel, Schwamm und so weiter) an der Oberfläche durch die Wärme beziehungsweise den Entzug der Feuchte abgetötet.

Im Gegensatz zur Mikrowellentechnik ist die Infrarotwelle für den Menschen ungefährlich. Es handelt sich um eine Wärmestrahlung, ähnlich der eines Kamins, Öfen oder Rotlichlampen. Der Begriff Infrarot bezieht sich auf das Energieniveau der Strahlen und bedeutet "unterhalb von Rot" also des Energiebereiches oder Lichtbereiches der für das menschliche Auge noch wahrnehmbar ist.

Bei einer unsachgemäßen Anwendung der Geräte kann es zu einer Übertrocknung der Baustoffe und damit zu weiteren Schäden kommen. Es empfiehlt sich daher eine intervallweise Trocknung mit regelmäßiger Kontrolle des Trocknungserfolges.

Zur Infrarot Bestrahlung werden in der Bautrocknung Platten oder große Wärmelampen eingesetzt. Die herausdiffundierende Feuchtigkeit wird duch unterstützende Geräte wie Adsorptions- oder Kondensationstrockner aus der Raumluft entfernt.

Infrarottrocknung

Kontakt

Von der Handwerkskammer Dresden öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Bautentrocknungsgewerbe

Dipl.-Ing. Klaus-Gunnar Bauch

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